Faire Digitalisierung im Ticketvertrieb

mofair bei der INNOTRANS

Auch beim ‚Public Transport Forum‘ im Rahmen der INNOTRANS, der Weltleitmesse für den öffentlichen Verkehr, stand die Digitalisierung im Mittelpunkt. Einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass diese noch ganz am Anfang steht. Zwar gibt es bemerkenswerte Pilotprojekte wie die vollautomatische Straßenbahn der ViP (Verkehrsbetrieb in Potsdam), aber bis zur Serienreife ist es noch ein weiter Weg. Mofair-Geschäftsführer Matthias Stoffregen wies darauf hin, dass man derzeit noch nicht von wohl strukturierten „Datenseen“ sprechen könne, aus denen man noch attraktivere Angebote für die Fahrgäste gewinnen könne, sondern eher von „unverbundenen Datenpfützen“. In seinem Impulsvortrag griff Stoffregen den speziellen Anwendungsfall des Fahrausweisvertriebs heraus: Solange ein wichtiger Partner (hier die Deutsche Bahn) einen wesentlichen Teil des Angebots (den Fernverkehrstarif) nicht zum allgemeinen Verkauf durch die anderen Betreiber freigibt, kann der öffentliche Verkehr kein gemeinsames und überzeugendes Angebot machen und bleibt unter seinen Möglichkeiten.

mofair-Geschäftsführer erläutert Hemmnisse bei der Digitalisierung des Fahrausweisvertriebs, (c) Messe Berlin.
Das Podium während der Diskussion: Dr. Karlheinz Steinmüller (Z_Punkt GmbH), Jörg Puzicha (rms GmbH), Oliver Glaser (ViP GmbH), Helge Haugk (ETC Transport Consultants), Dr. Matthias Stoffregen (mofair), Prof. Knut Ringat (RMV) (©Messe Berlin GmbH)
Dr. Karlheinz Steinmüller, Z_punkt GmbH, präsentierte eine Draufsicht aus der Perspektive eines Zukunftsforschers auf den Öffentlichen Verkehr (©Messe Berlin GmbH)
Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, moderierte das Public Transport Forum (©Messe Berlin GmbH)
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Dr. Matthias Stoffregen

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