Mofair positioniert sich neu – Stephan Krenz neuer Mofair-Präsident

Der neue Vorstand von Mofair (v. l.): Christian Paschen, Hans Leister (Vizepräsident), Stephan Krenz (Präsident), Christian Schreyer (Schatzmeister) und Josef Berker.
Der neue Vorstand von Mofair (v. l.): Christian Paschen, Hans Leister (Vizepräsident), Stephan Krenz (Präsident), Christian Schreyer (Schatzmeister) und Josef Berker.

Berlin, 24.11.2015. Der Interessenverband Mofair e. V. hat sich auf seiner Mitgliederversammlung am 24. November 2015 in Berlin inhaltlich und personell neu aufgestellt. Mofair firmiert jetzt als „Bündnis für fairen Wettbewerb im Schienenpersonenverkehr“. Mit zwei der führenden Wettbewerbsbahnen in Deutschland, Abellio und Transdev, verzeichnet der Verband zwei im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sehr erfahrene neue Mitglieder, die dem Bündnis bei der Realisierung von fairen Wettbewerbsbedingungen auf der Schiene weitere Durchschlagskraft verleihen werden.

Im Rahmen dieses Neustarts wählten die Mitglieder den Abellio-CEO Stephan Krenz zum neuen Mofair-Präsidenten. Zu seinem Stellvertreter wurde der bisherige Amtsinhaber Hans Leister gewählt. Christian Schreyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Transdev GmbH, wurde das Amt des Mofair-Schatzmeisters übertragen. Tobias Richter (National Express), Christian Paschen und Josef Berker ergänzen den neuen Mofair-Vorstand. Der langjährige Präsident und Verbandsgründer Wolfgang Meyer wurde zum Ehrenpräsidenten von Mofair ernannt und scheidet aus dem Vorstand des Verbandes aus.

Die Geschäftsführung von Mofair übernimmt interimsweise Uwe Neumann von der Transdev GmbH. Vorstand und Mitglieder dankten dem langjährigen bisherigen Geschäftsführer Dr. Engelbert Recker für seine Verdienste um den Wettbewerb im SPNV. Die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) als Vertretung der privaten Schienengüterverkehr-Unternehmen im deutschen Markt wird fortgesetzt.

„Wir wollen unter dem Dach von Mofair die wesentlichen Wettbewerbsbahnen im Schienenpersonenverkehr zusammenführen und deren Erfordernisse für erfolgreiches Unternehmertum zur Stärkung der Schiene in Deutschland gegenüber Politik, Wirtschaft und Branchen-Institutionen deutlich wirkungsvoller und erfolgreicher vertreten, als es bisher möglich war“, sagte Stephan Krenz im Anschluss an die Mitgliederversammlung.

„Nur durch die Beseitigung von Hemmnissen beim Zugang zum Schienennetz und mit fairen politischen Rahmenbedingungen kann der Wettbewerb auf der Schiene dauerhaft funktionieren und so auch die von der Politik gewünschten Verkehrsverlagerungen erzielen“, ergänzte Christian Schreyer.

 

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