Sachsens Verkehrsminister Dulig empfängt mofair-Präsident Krenz Gespräch in Dresden

mofair-Präsident Stephan Krenz ist am Montag in Dresden mit Martin Dulig (SPD), Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stell. Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, zusammengetroffen, um sich über aktuelle Themen des Schienenpersonennahverkehres auszutauschen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Überlegungen, wie noch mehr Menschen für das Verkehrsmittel Eisenbahn begeistert werden können. Dulig und Krenz waren sich dabei einig, dass der Koalitionsvertrag der Bundesregierung sehr gute Voraussetzungen bietet, um mehr Menschen auf die Schiene zu bringen. Wichtig hierfür war auch die Erhöhung und Verstetigung der Regionalisierungsmittel, die den Bundesländern nachhaltige Planungssicherheit verschafft hat. Eine weitere Herausforderung, insbesondere in Sachsen wegen der komplexen Aufgabenträgerstruktur, sei jedoch die Weiterentwicklung einer integrierten Schienenverkehrsplanung. Aus Sicht des Freistaates Sachsen ist insbesondere eine Verbesserung der Achse Dresden-Breslau sowie eine bessere Anbindung von Chemnitz notwendig.

Mit Blick auf die Infrastruktur sagte der Minister, dass es notwendig sei, bestehende Kapazitäten aufrecht zu erhalten und sogar weiter auszubauen. Zudem gelte es, Strecken zu elektrifizieren. Minister Dulig begrüßt ausdrücklich das Abschlusspapier des Runden Tisches Baustellenmanagements und appelliert, die dortigen Empfehlungen zeitnah zu realisieren.

Der sächsische Verkehrsminister und SPD-Landesversitzende Dulig und mofair-Präsident Krenz waren sich abschließend einig, dass ein moderner und diskriminierungsfreier Ticketverkauf (auch online), notwendig ist, um mehr Menschen auf die Schiene zu bekommen. Hier sei es nun an der Deutschen Bahn, sich weiter zu öffnen, um beispielsweise eine gemeinsame Datenplattform für alle Teilnehmer des SPNV zu schaffen.“

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