Wer anerkennt, muss auch verkaufen dürfen!

Gespräch zum Fahrausweisvertrieb mit Matthias Gastel MdB

Faire durchgehende Mobilität und Wettbewerb im Fernverkehr waren Gesprächsthemen beim Besuch von mofair-Präsident Stephen Krenz , mofair-Geschäftsführer Matthias Stoffregen und Transdev-Chef Tobias Heinemann bei Matthias Gastel MdB, dem bahnpolitischen Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion.

Dabei war sich die Runde einig, dass nach der lobenden Debatte des Verkehrsausschusses zum Wettbewerb im Regionalverkehr nun auch eine wettbewerbliche Öffnung im Fernverkehr folgen müsse. Pseudo-Wettbewerb wie die Ausschreibung der Anerkennung von Nahverkehrstarifen in eigenwirtschaftlichen Zügen wie im VVO oder neuerdings im VBB seien ein Irrweg.

Zum anderen stellten die mofair-Vertreter fest, dass eine wesentliche Voraussetzung für mehr Fahrgäste in den Zügen der möglichst einfache Fahrkartenkauf ist. Dabei müsse der Grundsatz gelten, dass jedes Unternehmen, das Fahrkarten anerkenne, diese Fahrkarten auch verkaufen können muss, und zwar zu wirtschaftlich tragfähigen Konditionen. Die weiter anhaltende Weigerung der Deutschen Bahn, ihren Wettbewerbern den Verkauf von Fernverkehrstickets (außer an wenigen Automaten) zu gestatten, sei nicht nur aus Marktsicht unfair. Vor allem schwäche sie das System des öffentlichen Verkehrs, weil sie es für die Kunden unnötig verkompliziere. Matthias Gastel stimmte zu und versprach politische Unterstützung.

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