Besseres Baustellenmanagement im Fokus

Mofair-Präsident Stephan Krenz zu Gast bei Staatssekretär Enak Ferlemann im Bundesverkehrsministerium

In einem Gespräch mit Mofair-Präsident Stephan Krenz hat Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Runden Tisch Baustellenmanagement ausdrücklich begrüßt und die Notwendigkeit des fahrgastorientierten Bauens bekräftigt. Gemeinsam mit dem Abellio-Beiratsvorsitzenden Prof. Dr. Ronald Pörner, der ebenfalls an dem Gespräch im Ministerium teilnahm, unterstrich Stephan Krenz die Forderung nach einem besseren Planungsprozess, der nicht nur die Optimierung des Bauablaufs in den Vordergrund stellen darf, sondern vor allem die Belange der Fahrgäste stärker als bisher berücksichtigen muss. Zudem forderte Krenz erneut ein wirksames Anreizsystem für DB Netz, um die Performance in der Baustellendurchführung nachhaltig zu verbessern und die finanziellen Lasten verursachungsgerecht zu verteilen. Krenz und Pörner betonten weiterhin, dass die zukünftige Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III) zwischen Bund und Eisenbahninfrastrukturunternehmen um ein neues Kapitel „Baustellenmanagement“ erweitert werden muss.

Darüber hinaus begrüßten Staatssekretär Enak Ferlemann und Ministerialdirigent Hugo Gratza das deutlich verbesserte einheitliche Auftreten der Eisenbahn-Branche in der öffentlichen Diskussion, wie beispielsweise die gemeinsame Formulierung von drei Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017 verdeutlicht. PStS Ferlemann sagte in diesem Zusammenhang seine Unterstützung für die gemeinsam von den Branchenverbänden erhobenen Forderungen zu. Insbesondere beim Deutschlandtakt sei es wichtig, schnell einen verbindlichen Taktfahrplan 2030+ zu vereinbaren, um die Infrastrukturmaßnahmen besser darauf ausrichten zu können.

Mofair-Präsident Stephan Krenz (r.) im Gespräch mit Staatssekretär Enak Ferlemann (l.)
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