Digitalisierung im Zentrum der Debatte

mofair besucht Digitalisierungs-Staatssekretär Beermann

Bei ihrem Besuch bei Guido Beermann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, machten die mofair-Vertreter Stephan Krenz, Matthias Stoffregen und Ronald Pörner deutlich, dass sie die Vision der „Digitalen Schiene Deutschland“ voll unterstützen. ETCS und digitale Stellwerke könnten ein entscheidender Schritt auf dem Weg dahin sein. Allerdings muss über die Finanzierung der Fahrzeugkomponenten noch gesprochen werden, denn derzeit hätten die SPNV-Unternehmen von ETCS keinen erkennbaren Nutzen, sondern nur Mehraufwände. Zum Gesamtbild gehört es auch, eitere mögliche Nutzen aus ETCS zu identifizieren und klarer herauszuarbeiten. Das unterstützte Beermann ausdrücklich. Der neue Mobilfunkstandard 5G, dessen erste Frequenzauktion bald ansteht, sei in diesem Zusammenhang ebenfalls zu betrachten. Dabei legten die mofair-Vertreter Wert darauf, die Versorgungsauflagen für die Bieter in Bezug auf die Schiene klarer und weiter zu fassen: Es komme nicht nur – so wichtig das ist – darauf an, dass Fahrgäste in den Zügen mit einer zeitgemäßen Qualität für sich das Internet nutzen könnten. 5G als Grundlage für das Internet der Dinge könnte auch für die Effizienz im Betrieb der Bahnen deutliche Fortschritte bringen (Sicherheit, Energieeinsparung, Auslastungssteuerung, Kapazitätsmanagement), wenn man diese Gesichtspunkte beizeiten mitdenkt. Im Kontrast zu allen diesen Zukunftsthemen steht, dass Baustellenkommunikation zwischen Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnverkehrsunternehmen im Hier und Jetzt noch immer zu einem großen Teil über Telefon und Fax läuft. Da gibt es unmittelbaren Verbesserungsbedarf.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Ronald Pörner, Vorsitzender des Beirats der Abellio GmbH, mofair-Präsident Stephan Krenz, Staatssekretär Guido Beermann, mofair-Geschäftsführer Dr. Matthias Stoffregen
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